outdoor-zelte-zelt http://outdoor-zelte-zelt.de Ihr Outdoor Blog Fri, 12 Aug 2011 13:44:44 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.2.1 Wanderschuhe im Test http://outdoor-zelte-zelt.de/schuhe/wanderschuhe/wanderschuhe-im-test/ http://outdoor-zelte-zelt.de/schuhe/wanderschuhe/wanderschuhe-im-test/#comments Fri, 12 Aug 2011 13:16:22 +0000 Camper http://outdoor-zelte-zelt.de/?p=22 Der Wanderschuh wird zur Fortbewegung in freier Natur verwendet, da er eine feste Sohle hat und den Fuß optimal vor Verletzungen und starken Belastungen (z.B: beim Bergabgehen) schützt. Bei den meisten Wanderschuhen verläuft der Schaft über dem Knöchel, was eine gute Stabilität garantiert. Man kann die verwandten des Wanderschuhs nicht ganz klar trennen, es gibt noch den Trekkingschuh und den Bergschuh.

Je nach Einsatzgebiet- und Bedingung, werden unterschiedliche Arten von Schuhen verwendet.

Wie schon oben erwähnt, sollen Wanderschuhe den Fuß entlasten und schützen. Bei Wanderungen unterliegen die Füße einer erhöhten Belastung, durch den Rucksack. Damit keine Ermüdungserscheinungen auftreten, oder es gar zu Verletzungen (meistens im Knöchelbereich) kommt. Aus diesem Grund werden Wanderschuhe anders als normale Schuhe gebaut, Sie besitzen eine mehr oder weniger sehr Feste Sohle.

 

Die Materialien

die Wanderschuhe werden entweder geklebt oder vernäht. Allerdings wird der Großteil der heute erhältlichen Wanderschuhe in der geklebten- Machart gefertigt, da dies kostengünstiger ist. Aber es gibt auch ergonomische Vorteile dieser Machart: So kann die Innensohle eines Wanderschuhes aus Kunsstoff gefertigt werden, und dabei genau den entsprechenden Bedürfnissen angepasst werden (z.B. Biegbarkeit).

Die genähten Wandereschuhe werrden in dem britischen Einflussbereich nach der Veldtschen- Machart gefertigt, und im alpenländlichen Raum in der Zwiegenähten- Machart (bei extrem schweren Bergschuhen auch in der trigenähten- Machart).

Für den Aussenschaft werden meistens Leder (in glatter oder rauher Form) oder Kunstfasern (Nylon) verwendet, oder aber auch eine Kombination aus beiden. Wird an einem Schuh Leder verwendet, so ist dieses pflanzlich gegerbt und besonders Dick. Gefüttert wird der Schuh im Innenschaft größtenteils mit Kunstfaserfilz (Nadelfilz Camprell).

Wie lang ein Schaft hält, hängt ganz von der Anzahl der Nähten ab. Denn diese sind die Schwachstelle eines jeden Schuhes. Dort dringt zuerst Wasser ein, dort geht der Schuh zuerst kaputt. Ein zweiter Faktor der Haltbarkeit ist die Materialwahl, Leder ist am Haltbarsten, obwohl die Rauhleder, wenn Sie mit der Fleischseite nach aussen gearbeitet wurden, auch das Entfernen (Herausreiben), was bei Glattleder ausgeschlossen ist, fördern. Die Nylonschäfte sind weniger Haltbar, aus diesem Grund werden Sie nur für weniger harte Einsätze zum Gebrauch.

Als Sohlen wird unter der stoßdämpfenden Schicht immer eine Gummiprofilsohle verwendet, weil Sie den besten Grip bietet und am längsten haltbar ist. Man montiert zwei Arten von Sohlen, die flachen Sohlen, die kann jeder Schuster ersetzen, und die Dicken, die kann man meistens nur bei dem Händler ersetzen lassen. Auch die Gummimischungen wurden auf die jeweiligen Einsatzgebiete angepasst (z.B. Eiswandern, Schnee, usw.).

 

Pflege

Da die Wanderschuhe einem ganz besonders hohem Verschleiß unterliegen, reicht es nicht nur aus, Sie mit normalen Schuhpflegemitteln zu behandeln. Es muss schon eine Imprägnierung sein, damit es auch gut wird. Sie sollten Ihre Wanderschuhe auch regelmäßig nachimprägnieren, damit diese auch nach längerer Zeit noch wasserdicht sind. Zur allgemeinen Pflege reichen dünn aufgetragene Lederfette oder Fettwachse. Alle namhaften Hersteller führen solche Produkte im Sortiment.

Allerdings braucht man Erfahrung, wenn man seine Wanderschuhe einfetten möchte, denn bei einer Überfettung, sinkt die Atmungsaktivität und der Schaft verliert an Festigkeit. Viel einfacher ist hier der Einsatz von Fettwachsen. Reine Wachse sind nicht so ratsam, da diese das Leder nicht nähren (Folge ist eine Versprötung) und Ihr Schutzfilm nicht so gut auf der Lederoberfläche haftet (Es kann Wasser eintreten).

Es empfiehlt sich den Pflegemitteltyp nicht zu wechseln, da sich das Leder an das Pflegemittel gewöhnt hat. Ausserdem kann es bei einigen Stoffen zu einer unverträglichkeit verschiedener Mittel kommen, beispielsweise das im Gerbmittel enthaltene Hydrophobierungsmittel verträgt sich mit dem neuen Fett nicht.

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